Kann Bowling wund machen?

bowling sore

Bowling wird allgemeinhin als ein sehr entspannender Sport angesehen. Wer denkt beim Wort „Bowling“ nicht an coole Filme aus den Staaten mit diesen neonfarbigen Hallen, coole Dialoge und immer mal wieder eine lockere Hand, die schnell mal gekonnt alle Kegel von der polierten Bahn abwirft. Scheinbar schwerelos schaffen es alle Menschen immer wieder, den perfekten Spin zu schaffen, um so zu gewinnen. Aber manchmal sieht in Filmen alles ein wenig einfacher aus als es wirklich ist. Wir haben uns mal aufgemacht um herauszufinden, ob man sich beim Bowling tatsächlich verletzen kann. Nicht verletzen im Sinne von „Kugel auf den großen Zeh fallen lassen“, sondern durch fehlerhafte Haltung der Hand.

Auf den Griff kommt es an

handle

Es sieht halt immer so einfach aus. Die drei mittleren Finger in die dafür vorgesehenen Löcher stecken, den Blick genau auf die Kegel halten, dann geht es wenige Schritte zurück um Anlauf zu nehmen und sobald man sich der Linie nähert, die es nicht zu überschreiten gilt, kommt der perfekte Schwung und man lässt los. Sollte man meinen. Aber genau hier muss man immer wieder darauf aufpassen, dass man die Finger zur richtigen Zeit erst anwinkelt und dann später beim „Abwurf“ loslässt, damit sie aus der Kugel rausflutschen. Sollte dies nicht geschehen, können sich die Finger verhaken und es kann zu einigen Schmerzen kommen.

Auf die Schulter achten

Aber auch schon beim Schwung selber sollte man sich immer im Klaren sein, dass etwas passieren kann. Nicht nur die Finger müssen trainiert werden, auch der ganze Schwungarm muss sich erst an eine Bewegung wie die beim Bowling gewöhnen. Wer es einmal falsch macht, der hat noch keine Sorgen. Aber wenn das Schulterblatt immer und immer wieder mit falschen und unrunden Bewegungen konfrontiert wird, dann gibt es irgendwann nach und zeigt sich durch heftige Schmerzen, die einen auf Jahre hin verfolgen können. Zu weit nach hinten ausschwingen kann fatal für die Schulter sein, zudem kann man durch eine solche – oft hastige – Bewegung auch schon mal die Kugel selber verlieren, oder sie sich auf den Fuß fallen lassen. Halten Sie daher den Arm und die Schulter angewinkelt am Körper und rudern Sie nicht zu weit rum, damit Sie sich keinen Bowlingarm einfangen. Denn so macht das Spiel gleich viel weniger Laune.

Kurz gesagt: achten Sie auf Finger und die Schulter; Blick nach vorn und im richtigen Moment loslassen, dann sollten auch Sie zu einem echten Bowler werden.